Rudergerät kaufen – Rudermaschinen für Zuhause & Fitnessstudio

Rudergerät kaufen – Rudermaschinen für Zuhause & Fitnessstudio

Ein Rudergerät verbindet einen gleichmäßigen Bewegungsablauf mit einem individuell regulierbaren Trainingswiderstand. Je nach Bauart wird dieser über Wasser, Luft oder ein magnetisches Widerstandssystem erzeugt. Dadurch unterscheiden sich Rudergeräte nicht nur im Widerstandsgefühl, sondern auch hinsichtlich Geräuschentwicklung, Einstellmöglichkeiten, Abmessungen und technischer Ausstattung.

Bei motion sports findest du Rudergeräte für Zuhause und den professionellen Einsatz – darunter Modelle von Concept2, WaterRower, Matrix Fitness und Horizon Fitness. Das Sortiment reicht vom klassischen WaterRower mit Wasserwiderstand über den Concept2 RowErg mit Luftwiderstand bis zu elektronisch regulierbaren Rudergeräten mit Magnet- beziehungsweise Induktionsbremse.

Für die Auswahl sind insbesondere Widerstandssystem, Bewegungsmechanik, Sitz- und Schienenkonstruktion, maximale Nutzerbelastung, Bedienung und Verstaumöglichkeit relevant. So lässt sich das Rudergerät passend zu Trainingsbereich, Platzangebot und gewünschter Nutzung auswählen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Rudergeräts achten?

Ein gutes Rudergerät sollte nicht nur zum Trainingsziel, sondern vor allem zu Körpergröße, Platzangebot und gewünschtem Widerstandsgefühl passen. Die größten Unterschiede liegen in Widerstandssystem, Zugmechanik, Sitz- und Schienenkonstruktion, Belastbarkeit, Trainingscomputer und Verstaumöglichkeit. Gerade zwischen WaterRower, Concept2 RowErg sowie magnetisch beziehungsweise induktiv gebremsten Rudergeräten lohnt sich deshalb ein genauer Vergleich.

Widerstandsgefühl passend wählen

Widerstandssystem

Das Widerstandssystem prägt das Fahrgefühl eines Rudergeräts besonders stark. Gängig sind vor allem Wasser-, Luft- und Magnetwiderstand. Bei Wasserwiderstand bewegt ein Paddelsystem Wasser im Tank. Der Widerstand passt sich dabei dynamisch an die Zugintensität an. Luftwiderstand arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip über ein Windrad: Je stärker gezogen wird, desto höher fällt der Widerstand aus. Magnetisch beziehungsweise induktiv gebremste Rudergeräte ermöglichen dagegen definierte und häufig elektronisch einstellbare Widerstandsstufen.

Darauf achten: Widerstandssystem nicht nur nach Lautstärke auswählen, sondern auch danach, ob ein dynamischer oder klar stufenweise regulierbarer Widerstand gewünscht ist.

Gleichmäßigen Zug bevorzugen

Zugmechanismus & Bewegungsgefühl

Neben dem Widerstandssystem beeinflusst die Kraftübertragung zwischen Griff und Bremssystem wesentlich, wie sich ein Rudergerät anfühlt. Je nach Konstruktion kommen beispielsweise Ketten-, Gurt- oder Bandzüge zum Einsatz. Relevant sind dabei insbesondere Laufruhe, Rücklauf, mechanisches Spiel und die Belastbarkeit des Systems. Auch die Konstruktion des Widerstandsmechanismus spielt eine Rolle: Das Gerät sollte über den gesamten Zug möglichst gleichmäßig reagieren und keine unerwünschten ruckartigen Übergänge erzeugen.

Darauf achten: Nicht nur das Bremssystem betrachten, sondern Zugmechanik und Rücklauf als Teil des gesamten Bewegungsmechanismus bewerten.

Passende Sitzposition sicherstellen

Sitz, Schiene & Ergonomie

Die Schienenkonstruktion bestimmt, wie weit sich der Sitz nach vorne und hinten bewegen kann und damit, für welche Körpergrößen das Rudergerät geeignet ist. Neben der nutzbaren Schienenlänge sind auch Sitzhöhe, Sitzform, Fußauflagen und Griffposition relevant. Eine höhere Sitzposition kann beispielsweise das Auf- und Absteigen erleichtern. Die Fußstützen sollten sich ausreichend an unterschiedliche Schuhgrößen anpassen lassen und den Fuß sicher positionieren. Gleichzeitig sollte der Sitz leichtgängig und möglichst spielfrei auf der Schiene laufen.

Darauf achten: Schienenlänge, Sitzhöhe und Fußstützen gemeinsam betrachten – besonders bei sehr großen Nutzern oder wenn mehrere Personen das Gerät verwenden.

Für die Belastung ausgelegt

Max. Nutzergewicht & Rahmenkonstruktion

Das maximale Nutzergewicht gibt einen wichtigen Hinweis auf die konstruktive Auslegung des Rudergeräts, sollte aber nicht als einziges Qualitätsmerkmal verstanden werden. Relevant sind zusätzlich Rahmenmaterial, Verbindungspunkte, Schienenkonstruktion, Sitzführung und Standfestigkeit. Bei regelmäßigem oder professionellem Einsatz steigt die Zahl der Belastungszyklen deutlich. Deshalb sollte auch geprüft werden, ob das Gerät vom Hersteller für den privaten oder gewerblichen Einsatz vorgesehen ist.

Funktionen sinnvoll vergleichen

Trainingscomputer & Widerstandssteuerung

Rudergeräte unterscheiden sich deutlich bei Anzeige und Bedienung. Je nach Modell werden Werte wie Zeit, Distanz, Schlagzahl, Pace, Leistung oder Herzfrequenz angezeigt. Bei elektronisch geregelten Geräten kann der Trainingscomputer zusätzlich die Widerstandsstufe steuern. Andere Systeme arbeiten bewusst ohne elektronische Widerstandsverstellung und zeigen lediglich Trainingsdaten an. Auch Konnektivität kann relevant sein – beispielsweise Bluetooth, App-Anbindung oder externe Herzfrequenzsensoren.

Trainingsfläche realistisch planen

Platzbedarf & Verstaumöglichkeit

Rudergeräte gehören zu den längeren Cardiogeräten. Deshalb sollten nicht nur die reinen Stellmaße, sondern auch Ein- und Ausstieg sowie der benötigte Bewegungsraum berücksichtigt werden. Die Möglichkeiten zur Lagerung unterscheiden sich deutlich: WaterRower-Modelle können beispielsweise häufig hochkant aufgestellt werden, einige Magnetrudergeräte lassen sich vertikal verstauen, während der Concept2 RowErg für die Lagerung in zwei Teile getrennt werden kann. Das ist besonders relevant, wenn der Trainingsraum nicht dauerhaft vom Gerät belegt werden soll.

Welche Arten von Rudergeräten gibt es?

Rudergeräte mit Luftwiderstand bei motion sports kaufen

Rudergeräte mit Luftwiderstand

Ein Rudergerät mit Luftwiderstand arbeitet mit einem Windrad, das bei jeder Ruderbewegung Luft verdrängt. Der erzeugte Widerstand steigt mit der Zugintensität. Über die Luftklappe lässt sich die Luftzufuhr und damit das Widerstandsgefühl verändern. Das Concept2 RowErg ist ein bekanntes Beispiel für diese Bauart. Es verfügt über den Performance Monitor PM5, ist mit unterschiedlichen Sitzhöhen erhältlich und kann zur Lagerung in zwei Teile zerlegt werden. 

  • Vorteile: Dynamischer von der Zugintensität abhängiger Luftwiderstand, Anpassbares Widerstandsgefühl über die Luftklappe, Trainingsdaten und Leistungswerte über den PM5, Für privaten und professionellen Einsatz geeignet
  • Darauf achten: Die Luftklappeneinstellung ist nicht mit einer klassischen Widerstandsstufe gleichzusetzen. Außerdem erzeugt das Windrad ein hörbares Luftgeräusch. Bei begrenztem Platz sollte die vergleichsweise große Gerätelänge berücksichtigt werden.
  • Geeignet für: Ambitionierte Heimtrainierende, Rudervereine, Fitnessstudios und Trainingsbereiche, in denen eine detaillierte Leistungserfassung wichtig ist.
  • Wann wählen? Wenn du einen Indoor Rower mit dynamischem Luftwiderstand, umfangreicher Leistungsmessung und einer etablierten Trainingsplattform suchst.
Concept2 RowErg ansehen.
Rudergeräte mit Magnetwiderstand bei motion sports kaufen

Rudergeräte mit Magnetwiderstand

Ein Rudergerät mit Magnetwiderstand reguliert den Trainingswiderstand mithilfe eines magnetischen Bremssystems. Anders als bei Wasser- oder Luftwiderstand lässt sich die Belastung über festgelegte Widerstandsstufen einstellen. Magnetisch gebremste Rudermaschinen zeichnen sich außerdem durch einen vergleichsweise geräuscharmen Betrieb aus. In unserem Sortiment stehen hierfür der Matrix Rower mit zehn Widerstandsstufen und der Horizon Fitness Oxford 6 mit 20 elektronisch einstellbaren Widerstandsstufen. Beide Geräte lassen sich platzsparend vertikal verstauen. 

  • Vorteile: Definierte und individuell einstellbare Widerstandsstufen, Vergleichsweise geräuscharmer Betrieb, Je nach Modell elektronische Widerstandssteuerung, Unterschiedliche Konsolen und Trainingsprogramme verfügbar
  • Darauf achten: Nicht jedes Magnetrudergerät verfügt über eine elektronische Widerstandsregelung. Widerstandsstufen, Stromversorgung, Konsolenfunktionen und Bewegungsmechanik sollten deshalb modellbezogen verglichen werden.
  • Geeignet für: Home Gyms, Wohnräume und professionelle Trainingsbereiche, in denen ein geräuscharmes Widerstandssystem mit gezielter Belastungsregulierung gewünscht ist.
  • Wann wählen? Wenn du ein leises Rudergerät bevorzugst und den Trainingswiderstand über definierte Stufen regulieren möchtest.
Matrix Rower - Rudergerät ansehen.
Rudergeräte mit Wasserwiderstand bei motion sports kaufen

Rudergeräte mit Wasserwiderstand

Ein Rudergerät mit Wasserwiderstand erzeugt den Trainingswiderstand über ein Paddelsystem innerhalb eines Wassertanks. Je intensiver gezogen wird, desto größer wird der Wasserwiderstand. Das charakteristische Wassergeräusch und der dynamische Widerstandsverlauf prägen das Rudergefühl. In unserem Sortiment stehen hierfür die Modelle von WaterRower. Sie unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich Rahmenmaterial, Schienenkonstruktion und technischer Ausstattung. Viele Modelle besitzen einen Holzrahmen und lassen sich nach dem Training platzsparend hochkant aufstellen. 

  • Vorteile: Dynamischer Widerstand, der sich der Zugintensität anpasst, Charakteristisches Wassergeräusch und gleichmäßiges Rudergefühl, Je nach Modell hochwertige Holzrahmen und unterschiedliche Ausstattungsvarianten, Viele Modelle sind hochkant verstaubar
  • Darauf achten: Wassertank, Rahmenmaterial, Schienenkonstruktion und Trainingsmonitor unterscheiden sich je nach Modell. Auch die Pflege des Wassertanks sollte bei der Auswahl berücksichtigt werden.
  • Geeignet für: Home Gyms, Wohnräume und Fitnessstudios, in denen ein dynamisches Widerstandssystem und eine hochwertige Gerätegestaltung gefragt sind.
  • Wann wählen? Wenn du ein Rudergerät mit Wasserwiderstand bevorzugst und Wert auf das charakteristische Rudergefühl sowie eine ansprechende Gerätegestaltung legst.
WaterRower Rudergeräte ansehen.

Rudergeräte im Vergleich – welches Modell passt zu deinen Anforderungen?

Eigenschaft Concept2 RowErg WaterRower Performance Matrix Rower Horizon Oxford 6
Widerstand Luft Wasser Magnet / Induktion Magnet / Wirbelstrom
Abmessungen (L × B) 244 × 61 cm 220 × 56 cm 223 × 55 cm 211 × 62 cm
Max. Nutzergewicht 227 kg 150 kg 160 kg 159 kg
Sitzhöhe 36 / 51 cm 31 cm 58 cm 42–46 cm
Widerstandsregulierung Dynamisch, Luftklappe Dynamisch, Zugintensität 10 Stufen 20 Stufen
Trainingscomputer PM5 SmartRow mit App LCD-Konsole LCD, 12 Programme
Externer Stromanschluss Nein Nein Nein Ja
Platzsparende Lagerung In zwei Teile zerlegbar Hochkant Senkrecht Vertikal zusammenklappbar
Concept2 RowErg
Widerstand
Luft
Abmessungen (L × B)
244 × 61 cm
Max. Nutzergewicht
227 kg
Sitzhöhe
36 / 51 cm
Widerstandsregulierung
Dynamisch, Luftklappe
Trainingscomputer
PM5
Externer Stromanschluss
Nein
Platzsparende Lagerung
In zwei Teile zerlegbar
WaterRower Performance
Widerstand
Wasser
Abmessungen (L × B)
220 × 56 cm
Max. Nutzergewicht
150 kg
Sitzhöhe
31 cm
Widerstandsregulierung
Dynamisch, Zugintensität
Trainingscomputer
SmartRow mit App
Externer Stromanschluss
Nein
Platzsparende Lagerung
Hochkant
Matrix Rower
Widerstand
Magnet / Induktion
Abmessungen (L × B)
223 × 55 cm
Max. Nutzergewicht
160 kg
Sitzhöhe
58 cm
Widerstandsregulierung
10 Stufen
Trainingscomputer
LCD-Konsole
Externer Stromanschluss
Nein
Platzsparende Lagerung
Senkrecht
Horizon Oxford 6
Widerstand
Magnet / Wirbelstrom
Abmessungen (L × B)
211 × 62 cm
Max. Nutzergewicht
159 kg
Sitzhöhe
42–46 cm
Widerstandsregulierung
20 Stufen
Trainingscomputer
LCD, 12 Programme
Externer Stromanschluss
Ja
Platzsparende Lagerung
Vertikal zusammenklappbar

Rudergeräte im Detail – Widerstandstechnik, Leistungsdaten und Konstruktion

Ein Rudergerät ist technisch deutlich komplexer, als es seine äußere Konstruktion vermuten lässt. Das Zusammenspiel von Widerstandssystem, Zugmechanik, Sitzführung und Trainingscomputer bestimmt, wie sich die Rudermaschine während der Nutzung verhält. Besonders bei regelmäßigem oder professionellem Einsatz lohnt es sich, die technischen Unterschiede genauer zu betrachten. Doch woran erkennt man ein hochwertiges Rudergerät? Welche Bedeutung haben Widerstandskennlinie, Schwungmasse und Leistungsmessung? Und welche konstruktiven Eigenschaften beeinflussen die langfristige Nutzung? Die folgenden Informationen helfen dir, die technischen Angaben verschiedener Indoor Rower richtig einzuordnen.

Wie unterscheiden sich Widerstand und Widerstandsgefühl?

Bei Rudergeräten muss zwischen dem erzeugten Widerstand und dem subjektiven Widerstandsgefühl unterschieden werden. Beide hängen von der Konstruktion des Bremssystems und der Geschwindigkeit ab, mit der der Zugmechanismus bewegt wird. Wasser- und Luftrudergeräte erzeugen einen dynamischen Widerstand. Mit zunehmender Zugintensität steigt die Belastung. Bei Magnetrudergeräten wird dagegen die Bremswirkung über definierte Einstellungen reguliert. Wie sich der Widerstand innerhalb eines Ruderschlags entwickelt, hängt zusätzlich von der jeweiligen technischen Konstruktion ab.

Deshalb lassen sich Wasser-, Luft- und Magnetwiderstand nicht anhand einer gemeinsamen Widerstandsskala vergleichen. Zehn Widerstandsstufen eines Magnetrudergeräts entsprechen beispielsweise nicht zehn Einstellungen der Luftklappe eines Concept2. Für einen aussagekräftigen Vergleich müssen daher das technische Widerstandssystem und die tatsächliche Art der Widerstandsregulierung berücksichtigt werden.

Was bedeutet der Drag Factor beim Concept2 RowErg?

Beim Concept2 RowErg wird das Widerstandsgefühl über eine verstellbare Luftklappe beeinflusst. Diese reguliert, wie viel Luft in das Windradgehäuse gelangt. Eine weiter geöffnete Luftklappe erhöht den Luftwiderstand und verändert das Beschleunigungs- und Abbremsverhalten des Windrads. Die Einstellung ist jedoch nicht mit einer festen Gewichtsstufe vergleichbar. Hier kommt der Drag Factor ins Spiel. Dieser beschreibt den tatsächlich vom Gerät ermittelten Luftwiderstand. Der Performance Monitor PM5 berechnet ihn anhand des Abbremsverhaltens des Windrads und berücksichtigt damit auch Umgebungsbedingungen und den Zustand des Geräts.

Zwei Concept2-Geräte mit derselben Luftklappeneinstellung können deshalb unterschiedliche Drag Factors aufweisen. Für eine nachvollziehbare Geräteeinstellung ist der gemessene Drag Factor aussagekräftiger als die Luftklappenposition allein.

Beeinflusst die Wassermenge den Widerstand eines WaterRowers?

Bei einem WaterRower entsteht der Widerstand durch die Bewegung des Paddelsystems im Wassertank. Die Belastung reagiert dynamisch auf die Intensität des Ruderschlags. Die Wassermenge verändert vor allem das Trägheitsverhalten und das Widerstandsgefühl des Systems. Sie ist deshalb nicht mit den festen Widerstandsstufen eines magnetisch gebremsten Rudergeräts gleichzusetzen. Ein höherer Wasserstand bedeutet insbesondere nicht, dass der Widerstand anschließend unabhängig von der Zugintensität konstant auf einem bestimmten Niveau bleibt.

Wichtig ist außerdem die Einhaltung der vom Hersteller vorgesehenen Füllmengen. Eine übermäßige Befüllung verändert nicht nur das Rudergefühl, sondern kann die zulässigen Betriebsbedingungen des Geräts überschreiten. Wer verschiedene WaterRower miteinander vergleichen möchte, sollte deshalb sowohl das jeweilige Widerstandssystem als auch die Ausstattung zur Leistungsmessung berücksichtigen.

Welche technischen Unterschiede bestehen zwischen Magnet- und Induktionsbremsen?

Magnetisch gebremste Rudergeräte verwenden Magnetfelder, um eine Bremswirkung zu erzeugen. Die konkrete Umsetzung unterscheidet sich jedoch je nach Hersteller und Modell.

Bei Wirbelstrombremsen entsteht die Bremswirkung durch elektromagnetische Wechselwirkungen mit einem bewegten leitfähigen Bauteil. Je nach Konstruktion wird die Bremswirkung beispielsweise über veränderliche Magnetfelder reguliert.

In unserem Sortiment zeigen der Matrix Rower und der Horizon Oxford 6, wie unterschiedlich entsprechende Systeme ausgestattet sein können. Der Matrix Rower verfügt über zehn Widerstandsstufen und eine stromlose Konsole. Der Horizon Oxford 6 bietet dagegen 20 elektronisch einstellbare Widerstandsstufen und benötigt ein externes Netzteil. Die Anzahl der Stufen erlaubt allerdings keinen direkten Rückschluss auf die maximal mögliche Trainingsbelastung oder die Qualität des Bremssystems. Maßgeblich sind die gesamte Bremskonstruktion, ihre Regulierung und die jeweilige Abstufung.

Kettenzug, Riemenantrieb und Rückholmechanismus – wo liegen die Unterschiede?

Der Zugmechanismus überträgt die vom Trainierenden erzeugte Kraft vom Rudergriff auf das Widerstandssystem. Dabei kommen je nach Hersteller beispielsweise Ketten, Gurte, Riemen und unterschiedliche Umlenkmechanismen zum Einsatz. Eine Metallkette zeichnet sich durch ihre hohe mechanische Belastbarkeit aus, benötigt je nach Konstruktion jedoch regelmäßige Pflege. Gurt- und Riemensysteme können einen vergleichsweise geräuscharmen Betrieb ermöglichen und stellen andere Anforderungen an Material, Spannung und Verschleißkontrolle.

Ebenso relevant ist der Rückholmechanismus. Er sorgt dafür, dass Griff und Zugmedium nach jedem Ruderschlag wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeführt werden. Ein sauber abgestimmter Rücklauf sollte zuverlässig funktionieren, ohne unangenehme Zugunterbrechungen oder stark schwankende Rückstellkräfte zu erzeugen.

Beim Vergleich hochwertiger Rudermaschinen lohnt es sich deshalb, nicht nur das Bremssystem, sondern auch Kraftübertragung, Rückholmechanismus und Wartungsanforderungen zu betrachten.

Welche Bedeutung haben Laufschiene, Sitzrollen und Rahmengeometrie?

Während des Ruderns bewegt sich der Sitz kontinuierlich entlang der Laufschiene. Die Konstruktion muss dabei sowohl das Körpergewicht als auch die während der Bewegung auftretenden Kräfte aufnehmen. Entscheidend sind unter anderem die Steifigkeit der Schiene, die Materialpaarung zwischen Schiene und Rollen sowie die Lagerung des Sitzes. Eine präzise Sitzführung sollte möglichst gleichmäßig laufen und keine auffälligen seitlichen Bewegungen oder mechanisches Spiel aufweisen. Hochwertige Lager und geeignete Rollenmaterialien können außerdem die Geräuschentwicklung reduzieren.

Auch die Rahmengeometrie spielt eine Rolle. Die Position von Fußstützen, Sitz und Zugmechanismus muss so aufeinander abgestimmt sein, dass über den vorgesehenen Verstellbereich eine geeignete Geräteposition möglich ist. Besonders bei hoher Nutzungsfrequenz sollten deshalb nicht allein Rahmenmaterial und maximales Nutzergewicht betrachtet werden. Ebenso wichtig sind die konstruktive Auslegung von Schiene, Rollen und Verbindungspunkten.

Warum ist die Sitzhöhe bei Rudergeräten wichtig?

Die Sitzhöhe beschreibt den vertikalen Abstand zwischen Boden und Sitzoberfläche. Sie beeinflusst insbesondere, wie das Gerät bestiegen und nach dem Training wieder verlassen werden kann. Beim Concept2 RowErg stehen beispielsweise Ausführungen mit einer Sitzhöhe von 36 cm beziehungsweise 51 cm zur Verfügung. Die höhere Ausführung kann das Auf- und Absteigen erleichtern.

Allerdings sagt die Sitzhöhe allein noch nichts über die Eignung für unterschiedliche Körpergrößen aus. Hierfür sind insbesondere die nutzbare Schienenlänge, die Fußstützenposition und die gesamte Rahmengeometrie relevant. Bei der Planung eines Fitnessstudios kann die Sitzhöhe ein zusätzlicher Faktor sein, wenn das Gerät von einer möglichst breiten Nutzergruppe verwendet werden soll.

Was bedeuten Watt, Pace und Schlagzahl beim Rudergerät?

Moderne Rudergeräte erfassen verschiedene Leistungs- und Bewegungsdaten. Die wichtigsten Kennzahlen sollten jedoch voneinander unterschieden werden.

  • Watt: Gibt die ermittelte mechanische Leistung an.
  • Pace: Beschreibt das berechnete Tempo, das beim Indoor Rowing üblicherweise als Zeit pro 500 Meter dargestellt wird.
  • Schlagzahl: Gibt an, wie viele vollständige Ruderschläge pro Minute ausgeführt werden. Häufig wird hierfür die Abkürzung SPM verwendet.
  • Distanz: Zeigt die anhand des jeweiligen Messsystems ermittelte beziehungsweise berechnete zurückgelegte Strecke.

Diese Kennzahlen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Eine hohe Schlagzahl bedeutet beispielsweise nicht automatisch eine hohe mechanische Leistung. Besonders relevant für den Gerätevergleich ist außerdem, wie die jeweiligen Werte ermittelt werden. Nicht jeder Trainingscomputer verwendet dieselben Sensoren, Messverfahren oder Berechnungsmodelle.

Wie zuverlässig lassen sich Leistungsdaten verschiedener Rudergeräte vergleichen?

Die Vergleichbarkeit von Trainingsdaten hängt maßgeblich von der verwendeten Messtechnik ab. Beim Concept2 RowErg berechnet der Performance Monitor PM5 die Leistungsdaten unter anderem anhand des Bewegungsverhaltens des Windrads. Durch die automatische Berücksichtigung des Drag Factors werden Veränderungen des Luftwiderstands in die Berechnung einbezogen.

Beim WaterRower können unterschiedliche Monitor- und Messsysteme zum Einsatz kommen. Spezielle Leistungsmesssysteme wie SmartRow erfassen Kraft und Zuglänge und berechnen daraus die mechanische Leistung. Andere Trainingscomputer ermitteln einzelne Kennzahlen anhand gerätespezifischer Berechnungsmodelle. Deshalb sollten Wattwerte, virtuelle Distanzen und 500-Meter-Zeiten unterschiedlicher Hersteller nicht ungeprüft gleichgesetzt werden.

Wer seine Trainingsdaten langfristig dokumentieren oder Ergebnisse mehrerer Geräte miteinander vergleichen möchte, sollte möglichst dasselbe Messsystem verwenden oder prüfen, welche Vergleichbarkeit der jeweilige Hersteller ausdrücklich unterstützt.

Welche Vorteile bieten SmartRow, Bluetooth und App-Anbindung?

Die digitale Ausstattung moderner Rudergeräte reicht von einfachen Trainingscomputern bis zu umfangreichen Systemen zur Leistungserfassung. Der Concept2 RowErg besitzt beispielsweise den Performance Monitor PM5, der Trainingsdaten erfasst und verschiedene Verbindungsmöglichkeiten unterstützt.

Beim WaterRower Performance kommt in der von uns angebotenen Ausführung die integrierte SmartRow-Technologie zum Einsatz. Sie ermittelt Leistungsdaten anhand der Zugkraft und Zuglänge und überträgt diese per Bluetooth auf ein kompatibles Endgerät. Bei der Auswahl sollte allerdings zwischen drei Funktionen unterschieden werden:

  • Datenerfassung: Welche Werte misst beziehungsweise berechnet das Gerät?
  • Datenübertragung: Über welche Schnittstellen lassen sich die Informationen übertragen?
  • App-Kompatibilität: Welche Anwendungen und Trainingsplattformen werden tatsächlich unterstützt?

Bluetooth allein garantiert beispielsweise noch keine Kompatibilität mit jeder Trainings-App. Entscheidend sind die unterstützten Übertragungsprotokolle, die jeweilige Software und gegebenenfalls die Version des Trainingscomputers. Wer bestimmte Anwendungen verwenden möchte, sollte deshalb die Kompatibilität des konkreten Rudergeräts vor dem Kauf überprüfen.

Benötigt ein Rudergerät einen Stromanschluss?

Nicht jedes Rudergerät benötigt eine externe Stromversorgung. Das hängt insbesondere von Bremssystem, Trainingscomputer und zusätzlichen elektronischen Funktionen ab. Mechanische Wasser- und Luftrudergeräte können häufig ohne Steckdose betrieben werden. Der Trainingscomputer benötigt gegebenenfalls Batterien oder wird während des Betriebs teilweise mit Energie versorgt. Auch magnetisch gebremste Systeme können ohne externen Stromanschluss auskommen. Der Matrix Rower ist hierfür ein Beispiel.

Andere Modelle wie der Horizon Oxford 6 benötigen dagegen eine externe Stromversorgung für ihre elektronische Ausstattung. Für die Raumplanung bedeutet das: Magnetwiderstand ist nicht automatisch mit Netzbetrieb gleichzusetzen. Ebenso wenig garantiert ein mechanisches Widerstandssystem, dass sämtliche elektronischen Zusatzfunktionen ohne weitere Stromversorgung auskommen.

Wie laut ist ein Rudergerät tatsächlich?

Die Geräuschentwicklung hängt nicht ausschließlich vom verwendeten Widerstandssystem ab. Bei Luftrudergeräten entsteht ein wesentlicher Teil des Betriebsgeräuschs durch die bewegte Luft im Windradgehäuse. Wasserwiderstand erzeugt dagegen das charakteristische Geräusch der Wasserbewegung. Magnetische Bremssysteme arbeiten häufig vergleichsweise geräuscharm. Allerdings bleiben auch hier mechanische Geräusche durch Sitzrollen, Zugmechanik und Rückholsystem bestehen. Zusätzlich können Vibrationen über den Rahmen auf den Boden übertragen werden.

Die wahrgenommene Lautstärke hängt deshalb unter anderem von folgenden Faktoren ab:

  • Widerstandssystem und Zugintensität
  • Zug- und Rückholmechanismus
  • Sitzrollen und Laufschiene
  • Bodenbeschaffenheit
  • Raumakustik

Ein Magnetrudergerät ist somit nicht automatisch geräuschlos. Wer in einer Wohnung oder einem gemeinsam genutzten Gebäude trainiert, sollte neben dem Betriebsgeräusch auch die mögliche Übertragung von Körperschall berücksichtigen.

Worauf kommt es bei der Planung des Trainingsbereichs an?

Rudergeräte besitzen aufgrund ihrer Bauweise eine vergleichsweise große Gesamtlänge. Die benötigte Fläche ist jedoch nicht auf die reinen Gerätemaße begrenzt. Während des Betriebs wird zusätzlicher Platz für den Zugang, das Auf- und Absteigen sowie gegebenenfalls die Bedienung des Trainingscomputers benötigt. Auch die Lagerung sollte bereits bei der Raumplanung berücksichtigt werden.

WaterRower-Modelle lassen sich je nach Ausführung hochkant aufstellen. Der Concept2 RowErg kann für die Lagerung in zwei Teile getrennt werden. Matrix Rower und Horizon Oxford 6 bieten ebenfalls platzsparende Lagerungsmöglichkeiten. Dabei sind drei unterschiedliche Maße relevant:

  1. Geräteabmessung: Der Platz, den das Rudergerät selbst im aufgebauten Zustand benötigt.
  2. Betriebsfläche: Die gesamte Fläche einschließlich des notwendigen Bewegungs- und Zugangsraums.
  3. Lagerfläche: Der Platz, den das Gerät in seiner vorgesehenen Lagerposition beansprucht.

Bei hochkant gelagerten Geräten muss zusätzlich ausreichend Raumhöhe vorhanden sein. Außerdem sind die Lagerungs- und Sicherungshinweise des Herstellers einzuhalten.

Welche Wartungsanforderungen unterscheiden die Rudergeräte?

Der Wartungsaufwand hängt insbesondere von Widerstandssystem, Zugmechanik und Nutzungsintensität ab. Bei Wasserwiderstand muss unter anderem der Zustand des Tankwassers kontrolliert werden. Hierzu können entsprechend den Herstellerangaben geeignete Wasserpflegemittel erforderlich sein. Beim Concept2 RowErg müssen beispielsweise Laufschiene und Zugkette gepflegt werden. Zusätzlich sind der Rückholmechanismus, die Schraubverbindungen und das Windradgehäuse in den vom Hersteller vorgesehenen Intervallen zu kontrollieren. Magnetisch gebremste Systeme besitzen keinen Wassertank. Dennoch können Sitzrollen, Zugriemen, Lagerstellen und andere mechanisch belastete Bauteile regelmäßige Kontrollen erfordern.

Wer ein Rudergerät langfristig nutzen möchte, sollte deshalb bereits bei der Anschaffung berücksichtigen, wie zugänglich die wartungsrelevanten Komponenten sind und ob Ersatzteile sowie entsprechende Serviceunterlagen verfügbar sind.

Woran erkennt man ein hochwertiges Rudergerät?

Die Qualität eines Rudergeräts lässt sich nicht anhand eines einzelnen technischen Werts bestimmen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Widerstandssystem, Zugmechanik, Rahmenkonstruktion, Sitzführung und Trainingscomputer. Diese Komponenten sollten auf die vorgesehene Nutzungsintensität abgestimmt sein. Eine solide Rahmenkonstruktion schafft die Grundlage für Standfestigkeit. Präzise gelagerte Sitzrollen und eine geeignete Schienenkonstruktion unterstützen einen gleichmäßigen Bewegungsablauf. Eine robuste Zugmechanik und nachvollziehbare Wartungsvorgaben sind vor allem bei langfristiger Nutzung relevant.

Alles was du wissen musst.

Häufige Fragen zum Rudergerät.

Bei großen Personen ist insbesondere die nutzbare Schienenlänge entscheidend. Der Concept2 RowErg ist serienmäßig für eine Innenbeinlänge von bis zu 96,5 cm ausgelegt. Bei größerer Schrittlänge kann eine verlängerte Monoschiene erforderlich sein. Für die klassischen WaterRower-Modelle empfiehlt der Hersteller ab etwa zwei Metern Körpergröße die Ausführung mit XL-Schienen.

Entscheidend sind deshalb nicht allein die Körpergröße, sondern auch Beinlänge, Sitzposition und die verfügbare Bewegungsfreiheit.

Die klassischen WaterRower-Originalmodelle unterscheiden sich hauptsächlich durch Holzart, Oberflächenbehandlung und Gestaltung. Ihr grundlegendes Widerstandssystem und die Konstruktion mit zwei Laufschienen sind vergleichbar. Der WaterRower A1 besitzt dagegen eine andere Rahmen- und Schienenkonstruktion. Der WaterRower Performance unterscheidet sich insbesondere durch seine spezielle Ausstattung zur Leistungsmessung.

Neben dem Design solltest du deshalb immer die konkrete Ausführung, den Trainingscomputer und die Möglichkeiten zur App-Anbindung vergleichen.

Ja. Für den Concept2 RowErg mit Standardbeinen ist ein entsprechendes Nachrüstset erhältlich. Damit lässt sich die Sitzhöhe von 36 auf 51 cm erhöhen.

Die höhere Sitzposition kann insbesondere das Auf- und Absteigen erleichtern. Für große Personen ist sie dagegen nicht grundsätzlich erforderlich, da beide Ausführungen denselben nutzbaren Schienenweg besitzen.

Concept2 Slides sind bewegliche Schienen, auf denen der RowErg während des Ruderns vor- und zurückgleiten kann. Dadurch verändert sich das Bewegungsverhalten des gesamten Geräts. Für einen einzelnen RowErg wird ein Paar Slides benötigt. Der Hersteller empfiehlt dafür eine ebene Trainingsfläche von ungefähr 335 × 122 cm.

Mehrere kompatible Concept2-Rudergeräte lassen sich außerdem mithilfe zusätzlicher Slides miteinander verbinden.

Nein. Die klassischen WaterRower-Originalmodelle sind für eine platzsparende Hochkantlagerung mit gefülltem Wassertank vorgesehen. Voraussetzung ist, dass das Gerät ordnungsgemäß montiert wurde und der Tank entsprechend den Herstellerangaben befüllt ist.

Beachte außerdem die erforderliche Raumhöhe und stelle sicher, dass das Gerät in seiner Lagerposition stabil steht und nicht unbeabsichtigt umkippen kann.

Das hängt vom Trainingscomputer und den unterstützten Schnittstellen ab. Der Concept2 RowErg verfügt über den Performance Monitor PM5. Dieser unterstützt die drahtlose Herzfrequenzübertragung über Bluetooth Smart und ANT+ mit kompatiblen Sensoren.

Bei WaterRower, Matrix und Horizon muss die Kompatibilität anhand der jeweiligen Modellausstattung geprüft werden. Bluetooth allein bedeutet nicht automatisch, dass jeder Herzfrequenzsensor unterstützt wird.

Prüfe vor dem Kauf außerdem, ob ein Brustgurt bereits enthalten ist oder separat benötigt wird.

Nein. WaterRower bietet unterschiedliche Lösungen zur Erfassung und Übertragung von Trainingsdaten an. Während klassische Originalmodelle je nach Ausführung mit einem S4-Monitor und entsprechender Konnektivität ausgestattet sind, gibt es spezielle Performance-Systeme zur erweiterten Leistungsmessung.

Der bei motion sports angebotene WaterRower Performance wird derzeit mit SmartRow angeboten. Wenn du eine bestimmte Trainings-App oder eine spezielle Leistungsmessung verwenden möchtest, solltest du die Ausstattung des konkreten Modells vor der Bestellung überprüfen.

Eine Bodenschutzmatte ist nicht grundsätzlich erforderlich, kann aber insbesondere auf empfindlichen Böden sinnvoll sein. Sie schützt den Untergrund vor mechanischer Beanspruchung und kann helfen, die Übertragung von Vibrationen zu reduzieren. Wichtig ist, dass das Rudergerät weiterhin auf einer ebenen, ausreichend festen und stabilen Fläche steht.

Gerade bei der Nutzung in Wohnräumen empfiehlt es sich, neben den Gerätemaßen auch die Bodenbeschaffenheit zu berücksichtigen.

Bei vielen hochwertigen Rudergeräten lassen sich einzelne Komponenten bei Bedarf ersetzen. Dazu zählen je nach Hersteller beispielsweise Sitzrollen, Zugmechanismen, Fußriemen und elektronische Komponenten. Concept2 bietet unter anderem Ersatzteile und Reparaturanleitungen für zahlreiche ältere und aktuelle Modelle an.

Vor dem Kauf lohnt es sich deshalb, die Ersatzteilversorgung und die Serviceinformationen des jeweiligen Herstellers zu berücksichtigen. Gerade bei intensiv genutzten Geräten kann die langfristige Wartungsmöglichkeit ein wichtiges Auswahlkriterium sein.

Bestellung, Lieferung & Pflege.

Alles was du wissen musst.

Was sollte ich vor der Bestellung eines Rudergeräts beachten?

Prüfe vor dem Kauf, ob Geräteabmessungen, Schienenlänge und maximale Nutzerbelastung zu deinen Anforderungen passen. Neben der eigentlichen Stellfläche solltest du ausreichend Platz für den Trainingsbetrieb und gegebenenfalls die spätere Lagerung einplanen. Berücksichtige außerdem das Widerstandssystem, die benötigte Stromversorgung und die gewünschten Funktionen des Trainingscomputers. Wenn du bestimmte Trainings-Apps oder Herzfrequenzsensoren verwenden möchtest, solltest du vorab deren Kompatibilität prüfen.

Wie wird ein Rudergerät geliefert?

Die Lieferung hängt von Hersteller, Modell und Geräteabmessungen ab. Rudergeräte werden je nach Ausführung als Paket oder per Spedition geliefert. Einige Modelle werden weitgehend vormontiert ausgeliefert, andere in mehreren Komponenten. Auf der jeweiligen Produktseite findest du die Informationen zu Lieferumfang und Versand. Prüfe vor der Bestellung insbesondere bei größeren Geräten, ob Transportwege, Türen und Treppenhäuser ausreichend Platz bieten.

Wie aufwendig ist die Montage eines Rudergeräts?

Der Montageaufwand unterscheidet sich je nach Konstruktion. Beim Concept2 RowErg müssen beispielsweise die vorgesehenen Rahmenteile miteinander verbunden werden. Andere Modelle erfordern zusätzliche Montageschritte, etwa die Befestigung der Schiene oder weiterer Rahmenkomponenten. Plane für größere und schwerere Geräte gegebenenfalls eine zweite Person ein. Nach dem Aufbau sollten sämtliche Verbindungen, der Sitzlauf, die Fußstützen und die Zugmechanik entsprechend der Montageanleitung kontrolliert werden.

Wie pflege und warte ich mein Rudergerät?

Die richtige Pflege hängt insbesondere vom Widerstandssystem und der Zugmechanik ab. Grundsätzlich sollten Sitz, Griffe, Schiene und andere Kontaktflächen regelmäßig gereinigt werden. Je nach Gerät sind folgende Kontrollen wichtig: Wasserrudergeräte -Wasserstand und Wasserqualität kontrollieren sowie die vom Hersteller empfohlenen Wasserpflegemittel verwenden. Luftrudergeräte - Windradgehäuse, Zugkette und Rückholmechanismus entsprechend den Herstellerangaben kontrollieren und pflegen. Magnetrudergeräte - Zugmechanik, Sitzführung und gegebenenfalls elektronische Komponenten überprüfen. Alle Rudergeräte - Schraubverbindungen, Fußriemen, Sitzrollen und mechanisch beanspruchte Komponenten regelmäßig auf Verschleiß kontrollieren.
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Noch unsicher, welches Rudergerät zu deinen Anforderungen passt?

Ob Concept2, WaterRower, Matrix oder Horizon – wir unterstützen dich dabei, das passende Rudergerät für dein Zuhause oder deinen professionellen Trainingsbereich zu finden. Unser Team unterstützt dich gerne bei der Auswahl – telefonisch (08142/ 448666), per E-Mail oder direkt im Showroom. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für dein Vorhaben.